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NFL-Draft Pre-View: Die Tight Ends und O-Line (4/7)

Es ist wieder soweit: der NFL Draft steht vor der Tür. Zwischen dem 27. und 29. April wählen die 32 Teams der NFL in sieben Runden mit je 32 Selektionen pro Runde die besten Talente aus dem College. Dies ist der vierte Artikel einer 7-teiligen Blogreihe rund um den NFL Draft 2023. In diesem Blog werden die Tight Ends und O-Line behandelt.

In jedem Blogeintrag wird zuerst der "beste" Kandidat in der jeweiligen Positionsgruppe vorgestellt, gefolgt von einem Boom-or-Bust-Talent und einem Spieler, welcher unterschätzt wird und unter den richtigen Umständen etwas Besonderes werden könnte.


1. Der Beste: Peter Skoronski (Northwestern, Junior)

Peter Skoronski gegen die Nebraska Cornhuskers. Bild: Northwestern University Athletics.

Peter Skoronski wird von vielen Experten als der beste O-Liner dieser Klasse angesehen und könnte in sehr wahrscheinlich auch innerhalb der ersten 10 Selektionen des gesamten Drafts genommen werden. Skoronski, ein 4-Sterne High-School-Talent aus Illinois, war seit seinem Freshman Jahr Starter bei den Northwestern Wildcats als Tackle auf der Blindside des QBs und war seit Rashawn Slaters Abgang in die NFL der wichtigste Lineman der Wildcats.

Peter Skoronski hat explosive Bewegungen und ausgezeichnete Fußarbeit sowie exzellente Handnutzung, um Defensive Tackles and Ends zu durchbrechen, hat zudem ein gutes Verständnis von Positionierung. Sein Double-Team- und Kick-Out-Block ist stark und er kann Run-Verteidigern mühelos verteidigen. Allerdings muss er seine Pass-Sets und Hand-Attacken ändern, um weniger vorhersehbar zu sein, da er gegen Long-Arm-Rush-Moves und Seitenschritt-Verteidiger anfällig ist.

Skoronski kann durch seine Fähigkeiten daher für alle Mannschaften ein guter Fit, wenn die Mannschaft die ihn auswählt ihn zu einem Guard umwandeln würde.


2. Boom or Bust: Michael Mayer (Notre Dame, Junior)

Michael Mayer gegen Toledo. Bild: On3.

Michael Mayer wird von vielen Experten als der beste Tight End dieser Klasse angesehen und könnte in sehr wahrscheinlich auch innerhalb der ersten 20 Selektionen des gesamten Drafts genommen werden. Mayer, ein 4-Sterne High-School-Talent aus Kentucky, war seit seinem Freshman Jahr Starter bei den Notre Dame Fighting Irish als Tight End und hat den Rekord für die meisten Fänge eines Tight Ends in der gesamten Geschichte der Notre Dame Fighting Irish.

Michael Mayer hat die idealen körperlichen Eigenschaften und Technik, um als Tight End in der NFL spielen zu können. Der ehemalige Tight End der Fighting Irish kann seine Run-Blocks gewinnen und kann diese mit anständiger Kraft passend ausführen. Er spielt groß auf wenn es darum geht, Bälle mit enger Verteidigung zu fangen. Allerdings muss Mayer seine Geschwindigkeit verbessern, um schneller bedeutende Blocks im Run zu setzen und hat einen langsamen Release und Beschleunigung von der Line of Scrimmage. Er wird wahrscheinlich Schwierigkeiten haben, Isolierung von Verteidigern bei Drehungen und Cuts zu erzeugen und hat eine unterdurchschnittliche Fähigkeit, nach dem Fang weitere Yards rauszuholen.

Durch Michael Mayers Stärken im Passspiel könnte er in pass-fokussierten Offensiven wie z.B. bei den Green Bay Packers oder den Cincinnati Bengals aufblühen und für solche Mannschaften eine großartige Addition darstellen


3. Unterschätzt: Steve Avila (TCU, Senior)

Steve Avila gegen Oklahoma. Bild: TCU Athletics.

Steve Avila wird von vielen Experten als einer der vielseitigsten Linemen und besten Leader dieser Klasse angesehen und wird sehr wahrscheinlich am zweiten Tag des Drafts ausgewählt werden. Avila, ein 4-Sterne High-School-Talent aus Texas, spielte 9 Spiele als Freshman und war seit seinem Sophomore Jahr Starter bei den TCU Horned Frogs als Tackle, Guard und Center und erreichte als Captain in seinem Senior Jahr mit TCU das National Championship Game gegen die Georgia Bulldogs, in welchem die Horned Frogs Georgia ganz klar unterlegen waren.

Avila hat Erfahrung auf allen Positionen innerhalb der O-Line und war ein Teamkapitän bei einer starken TCU-Mannschaft. Durch seinen Körperbau ist kann Avila Kontakte gut absorbieren. Er hat dazu eine gute Körperkontrolle für seine Größe und kann seine Hüften in Anfangsblocks einsetzen. Seine Pass-Sets sind tendenziell ausgeglichen und stabil während er den Rand der Pocket verteidigt. Allerdings hat der ehemalige Horned Frog Schwierigkeiten Twist-Setups zu erkennen, muss dazu seine Handgenauigkeit verbessern und spielt manchmal zu aufrecht am Punkt des Blockansatzes. Zudem hat er eine inkonsistente Handnutzung bei der Lenkung und Festigung von Blocks.

Der Allrounder ist eine interessante Option für Mannschaften die einige Lücken in der O-Line haben, wie z.B. die Seattle Seahawks oder die Houston Texans.


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